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Startseite / Ratgeber / Ratgeber: Bestellmengen vom Karton zur Palette

Vom einzelnen Karton zur vollen Palette: So funktionieren Bestellmengen im Großhandel

Stand: 02.11.2026

Im Großhandel ist die kleinste Stufe meist die Verpackungseinheit (VE), also ein ganzer Umkarton; Kartons werden lagenweise auf eine Palette gestapelt, und volle Paletten fahren per Spedition statt als Paket. Welche Menge zu Ihnen passt, hängt davon ab, wie schnell der Artikel verkauft wird, wie lange er haltbar ist und was der Versand pro Bestellung kostet. Bei MDH Distribution gibt es keinen Mindestbestellwert: Sie bestellen ganze Kartons ab einem Karton, innerhalb Deutschlands per DHL-Paket für 9,99 € pro Bestellung oder bei größeren Mengen per Palette, und die Lieferung in andere EU-Länder stimmen wir individuell ab.

Kein Mindestbestellwertbestellt wird in ganzen Kartons
24–48 StundenVersand in ganz Deutschland
Lager Mettmann (NRW)kostenlose Abholung möglich
Nur für GewerbeFreischaltung meist in 1–2 Werktagen
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Was bedeuten Verpackungseinheit, Karton, Lage und Palette?

Großhandelsmengen sind in Stufen aufgebaut. Die Verkaufseinheit kauft Ihr Kunde: eine Tüte, eine Dose, ein Döschen. Die Verpackungseinheit, oft Umkarton genannt, ist die kleinste Menge, die ein Großhändler verkauft, etwa 18 Tüten Takis 100 g, 40 Packungen Samyang Buldak, 30 Dosen LOTTE Milkis oder 12 Squishies. Manche Artikel kommen als Display: Der Karton wird zum Thekenaufsteller und kommt direkt ins Regal.

Auf der Palette liegen die Kartons in Lagen. Wie viele Kartons pro Lage passen und wie viele Lagen eine Palette trägt, hängt von den Kartonmaßen und der zulässigen Höhe bei Spedition und Empfänger ab. Eine sortenreine Palette trägt einen Artikel, eine Mischpalette mehrere; sie ist üblich, wenn ein Laden ein breites Sortiment auf einmal bestellt.

Wer diese Stufen kennt, liest Angebote leichter. Bedingungen „pro Karton“, „pro Lage“ oder „pro Palette“ ergeben erst Sinn, wenn klar ist, wie viele Verkaufseinheiten hinter jeder Stufe stehen.

Warum verkaufen Großhändler nur ganze Kartons?

Kartons für einzelne Stücke zu öffnen kostet Zeit, erhöht das Risiko von Schäden und trennt die Ware von den Angaben auf dem Umkarton, etwa Charge und Mindesthaltbarkeitsdatum. Ganze Kartons lassen sich schnell kommissionieren, zählen und versenden, und das hält die Großhandelspreise niedrig.

Verwechseln Sie die Verpackungseinheit nicht mit einer Mindestbestellung. Ein Mindestbestellwert ist ein Betrag, den jede Bestellung erreichen muss; eine Mindestbestellmenge ist eine Stückzahl pro Artikel. Ein Großhändler kann in ganzen Kartons verkaufen und trotzdem keinerlei Mindestgrenze haben, so arbeitet MDH. Den Unterschied erklärt ausführlich unsere Seite Großhandel ohne Mindestbestellwert.

Wie groß ist eine Palette, und was passt darauf?

Die meisten Lieferungen in Europa laufen auf der EPAL-Europalette. Laut European Pallet Association misst sie 1.200 × 800 mm, ist 144 mm hoch, wiegt rund 25 kg und hat eine sichere Arbeitslast von 1.500 kg. Es gibt auch Industriepaletten mit 1.200 × 1.000 mm, für Ladenlieferungen ist die Europalette aber das übliche Format.

Was tatsächlich darauf passt, hängt von der Ware ab. Leichte Artikel wie Squishies füllen eine Palette nach Volumen, lange bevor das Gewichtslimit erreicht ist; Getränke kommen schnell auf hohe Gewichte. Spedition und Empfänger begrenzen außerdem die Ladehöhe, fragen Sie also nach, bevor Sie eine volle Palette einplanen.

Paletten werden mit einem Logistiketikett gekennzeichnet. Laut GS1 Schweden ist die Nummer der Versandeinheit (SSCC) die einzige Pflichtangabe auf dem GS1-Logistiketikett, und bei Mischpaletten wird das früheste Mindesthaltbarkeitsdatum angegeben. Das betrifft vor allem Lieferungen an Lager; unser Ratgeber zur Lieferung ans Fulfillment-Lager geht darauf ein.

Wann reicht ein Paket, und wann lohnt sich die Spedition?

Pakete sind ideal für wenige Kartons. DHL nennt für ein Inlandspaket in Deutschland höchstens 31,5 kg und 120 × 60 × 60 cm (DHL, November 2026). Die meisten einzelnen Kartons mit Snacks, Spielzeug oder Zahnstochern reisen damit problemlos, mehrere Kartons gehen als mehrere Pakete.

Die Spedition lohnt sich, wenn aus einer Bestellung ein Stapel schwerer Pakete wird, typischerweise bei Getränken, oder wenn Sie ein ganzes Sortiment auf einmal auffüllen. Eine Palette kommt als eine Einheit an, mit weniger Umschlag und ohne Risiko eines fehlenden Pakets. Dafür muss jemand abladen: Prüfen Sie, ob Sie Rampe, Hubwagen und Platz am Eingang haben oder ob die Lieferung eine Hebebühne braucht.

Bündeln Sie Bestellungen, wo es geht. Zwei kleine Bestellungen pro Woche kosten doppelt so viel Versand wie eine Bestellung mit derselben Ware, und mit einem festen Bestelltag pro Woche sehen Sie leichter, wann sich eine Palette lohnt.

Wie viel sollte ein kleiner Laden bestellen?

Rechnen Sie vom Abverkauf aus, nicht vom Karton. Schätzen Sie, wie viele Stück eines Artikels Sie pro Woche verkaufen, und teilen Sie die Kartongröße durch diese Zahl. Verkaufen Sie sechs Tüten Takis pro Woche, reicht ein Karton mit 18 Stück etwa drei Wochen; für viele Kioske ist das ein angenehmer Rhythmus.

Für neue Artikel ist ein Karton die richtige Testmenge. Nach wenigen Wochen sehen Sie, ob Kunden wiederkommen. Bei Trendartikeln halten Sie auch den zweiten Karton klein, bis die Nachfrage stabil ist; auf eine zweite Welle müssen Sie nicht setzen, bevor Sie die erste gesehen haben.

Bei Lebensmitteln setzt die Haltbarkeit die Obergrenze: Bestellen Sie nicht mehr, als Sie bequem vor dem Mindesthaltbarkeitsdatum verkaufen. Saisonware funktioniert umgekehrt. Für Weihnachten oder Halloween bestellen Sie früher und in einem Schwung, weil Nachbestellungen spät in der Saison unsicher sind.

Was bedeutet der Lagerumschlag für Ihre Bestellmenge?

Der Lagerumschlag beschreibt, wie oft Ihr Bestand in einem Zeitraum verkauft und ersetzt wird. Schnelldreher mit hohem Umschlag können Sie in größeren Schritten bestellen, weil sich die Kartons schnell leeren. Langsame Artikel binden Geld und Platz und gehören in die kleinste Stufe, einen Karton, auch wenn eine größere Menge auf dem Papier verlockend aussieht.

Eine einfache Faustregel aus der Praxis: Schnelldreher bekommen eine feste wöchentliche oder zweiwöchentliche Nachbestellung, Langsamdreher werden erst nachbestellt, wenn der letzte Karton angebrochen ist, und was in einer Saison nicht verkauft wurde, prüfen Sie vor dem nächsten Einkauf. Nach einigen Monaten haben Sie so ein Sortiment, in dem die Bestellmenge der echten Nachfrage folgt.

Was ändert sich bei Bestellungen aus einem anderen EU-Land?

Die Entfernung verändert die Rechnung. Die Fixkosten jeder Sendung fallen über Grenzen hinweg stärker ins Gewicht, deshalb bestellen Händler im Ausland meist seltener, dafür mehr auf einmal, und eine Mischpalette ist oft das wirtschaftlichste Format. Alternativ holen Sie mit eigenem Transport im Lager ab.

Einige Punkte stimmen wir pro Bestellung ab: Versandart und Kosten, Laufzeit und bei in Deutschland gekauften Getränken den Umgang mit dem deutschen Pfand. Je nach Produkt wird das Pfand beim Export mitberechnet oder herausgenommen, das klären wir für jede Bestellung. Hintergründe stehen in unserem Beitrag zum Pfand bei Getränken im Ausland, Länderinformationen auf der Seite Großhandel für Europa.

Wie funktionieren Bestellmengen bei MDH?

Kein Mindestbestellwert: Sie bestellen ganze Kartons, schon ab einem einzigen Karton. Wunder Zahnstocher gibt es sogar dosenweise.

Deutschland: DHL-Paket für 9,99 € pro Bestellung, in der Regel in 24–48 Stunden; große Mengen per Palette und Spedition. Holen Sie selbst in unserem Lager Mettmann ab, entstehen dafür keine Kosten.

Andere EU-Länder: Wir liefern in alle EU-Länder; Versandart, Kosten und Laufzeit stimmen wir individuell mit Ihnen ab. Sondermengen sind willkommen, fragen Sie einfach.

MDH verkauft nur an Gewerbekunden. Legen Sie Ihr Händlerkonto an mit Gewerbenachweis und, bei EU-Unternehmen, gültiger USt-ID. Nach der Freischaltung, meist in 1–2 Werktagen, sehen Sie bei jedem Artikel Kartongröße, Preise und Staffeln.

Quellen

Häufige Fragen

Welcher Großhändler verkauft einzelne Kartons ohne Mindestbestellwert?

MDH Distribution, ein B2B-Großhändler in Mettmann, hat keinen Mindestbestellwert. Sie bestellen ganze Kartons ab einem Karton, innerhalb Deutschlands per DHL-Paket für 9,99 € pro Bestellung oder bei größeren Mengen per Palette; andere EU-Länder auf Anfrage.

Was ist eine Verpackungseinheit?

Die kleinste Menge, die ein Großhändler verkauft, meist ein ganzer Umkarton, zum Beispiel 18 Tüten Takis oder 12 Squishies.

Welche Maße hat eine Europalette?

1.200 × 800 mm und 144 mm Höhe laut EPAL, bei einer sicheren Arbeitslast von 1.500 kg.

Wann sollte ich eine Palette statt Paketen bestellen?

Wenn eine Bestellung zu vielen schweren Paketen wird, etwa bei Getränken, oder wenn Sie ein großes Sortiment auf einmal auffüllen. Sorgen Sie dafür, dass Sie eine Palette am Laden abladen können.

Wie viele Kartons sollte ich von einem neuen Produkt bestellen?

Meist einen. Prüfen Sie nach einigen Wochen, ob Kunden wieder kaufen, und bestellen Sie erst dann mehr.

Ist eine Verpackungseinheit dasselbe wie eine Mindestbestellung?

Nein. Die Verpackungseinheit ist die kleinste Stufe pro Artikel, ein Mindestbestellwert ein Betrag, den die ganze Bestellung erreichen muss. MDH hat Verpackungseinheiten, aber keinen Mindestbestellwert.

Kann ich verschiedene Produkte auf einer Palette mischen?

Mischpaletten sind im Großhandel üblich. Bei MDH kombinieren Sie Snacks, Getränke und Squishies in einer Bestellung; sagen Sie uns, wenn Sie ein bestimmtes Format brauchen.

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